In dieser Folge geht’s bei gleich:gestellt ums Geld. Warum ist das wichtig? Bis 1962 durfte eine Frau kein Konto eröffnen, bis 1977 konnte ein Mann den Job seiner Frau kündigen, wenn er mit ihrer Hausarbeit nicht zufrieden war. Auch wenn sich diese Dinge bis heute geändert haben, eine Tatsache hat sich nicht geändert: Das Armutsrisiko für Frauen ist in Deutschland deutlich höher als bei Männern, und dies hat natürlich mit Geld zu tun. Besonders deutlich wird dies bei Personen ab 65 Jahren, hier beträgt die Armutsquote bei Frauen fast 21 %, bei Männern ca. 15 %. Wie es dazu kommt und was wir dagegen tun können, darüber sprechen wir mit Helma Sick.

Die beiden Journalistinnen Sarah Zöllner und Aura-Shirin Riedel fordern eine mütter-freundliche Gesellschaft. Warum haben wir diese in Deutschland noch nicht? Und was müsste sich dafür ändern? Kann jede:r von uns dazu einen Beitrag leisten? In ihrem im September veröffentlichten Buch “Mütter. Macht. Politik. – Ein Aufruf!”, gehen die beiden diesen Fragen auf den Grund und Sarah gibt uns in unserer neuen Folge einen detaillierten Einblick in die Bereiche Gesundheit und Wohlbefinden, Wohnen und Zusammenleben sowie Normen und Werte.

„Equal Pay“ steht für „gleiche Bezahlung“ und dafür, diese einzufordern, wenn gleiche Leistung erbracht wird, egal wer diese Tätigkeit ausführt. In Deutschland kommt es jedoch zu geschlechtsspezifischen Unterschieden, Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer – woran liegt das? Wir sprechen wieder mit einer Expertin zu diesem Thema, der Präsidentin des BPW Germany: Birte Siemonsen.

Wir sprechen über die Väterrechtsbewegung. Diese Bewegung ist Teil der Männerrechtsbewegung und fokussiert sich unter anderem auf das Umgangs- und Sorgerecht für Kinder nach der Trennung der Eltern. Warum dies frauenfeindlich sein kann, erklärt uns die Journalistin Gabriela Keller.

In Teil 2 sprechen wir über den Anteil an Frauen in relevanten Führungspositionen.

Frauen bilden rund zwei Drittel der Medizinstudierenden, die relevanten Führungspositionen im Bereich Medizin sind zu fast 90 % männlich besetzt. Wieso ist das so?

Wir sprechen mit Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk über geschlechtsspezifische Medizin, welche das Geschlecht bei Diagnose und Therapie in der Medizin berücksichtigt. Für diesen Bereich hat sich auch der Begriff Gender-Medizin etabliert.

In Folge #4 sprechen wir mit Anna Groß. Anna arbeitet als Referentin für die MaLisa Stiftung und ist für Projekte zum Abbau von geschlechtsspezifischen Barrieren in der Musikbranche zuständig. Auch zu diesem Thema veröffentlicht die MaLisa Stiftung Studien, die uns genaue Einblicke geben und wir können feststellen, dass da noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

In Folge #3 sprechen wir mit Karin Heisecke, Leiterin der MaLisa Stiftung und Expertin für Geschlechterfragen. Wir greifen die Studien der Stiftung auf, die sich mit der Darstellung von Frauen und Männern in den Medien befassen und sprechen darüber, warum es wichtig ist, unsere gesellschaftliche Vielfalt in unseren Medien abzubilden.

In Folge #2 sprechen wir mit Literatur-Expertin und Autorin Dr. Nicole Seifert über Gleichstellung in der Literatur und ihr Buch „Frauen Literatur: Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt“

In unserer ersten Folge der neuen Staffel sprechen wir mit Janne Friederike Meyer-Zimmermann über Chancengleichheit im Spitzensport und darüber welche Auswirkungen eine Babypause auf die Punkte in der Weltrangliste hat.

Janne verlor nach ihrer schwangerschaftsbedingten Pause alle ihre Ranglistenpunkte und das nur weil sie acht Wochen nach der Geburt wieder in den Turniersport eingestiegen ist.

gleich:gestellt?!


In unserem Podcast gleich: gestellt?! führen wir z.B. Gespräche mit Expert:innen aus Medizin, Musik, Entertainment und Sport. Immer gehen wir der Frage nach – wie gleichgestellt sind wir? Mit dem Ziel Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen und so positive Veränderungen anstoßen zu können.

Jetzt reinhören!

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